26. Januar 2017

Startschuss für den Innovationsförderpreis 2017

Bewerbungsphase für kreative Ideen von Schülerinnen und Schülern geht bis zum 31.03.2017

Heute beginnt die Bewerbungsphase um den Innovationsförderpreis 2017. Der Landkreis Oberhavel und der Mittelstandsverband Oberhavel e. V. rufen alle jungen Forscher, Entdecker und Erfinder bis zum 31.03.2017 zur Bewerbung auf. Das Preisgeld beträgt 4.000 Euro und kann von der Jury auf maximal drei Preisträger verteilt werden.

Auf den Internetseiten des Landkreises (www.oberhavel.de) und der WInTO GmbH (www.wirtschaft-oberhavel.de) stehen ab sofort die Anmeldeunterlagen zum Download bereit. Unter dem Stichwort „Innovationsförderpreis 2017“ sind die ausgefüllten Bewerbungsbögen an die WInTO GmbH, Neuendorfstraße 18a, 16761 Hennigsdorf zu senden. Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber im Landkreis Oberhavel wohnen oder dort eine Bildungseinrichtung besuchen. Schüler, Auszubildende, Projektteams, aber auch Einrichtungen wie Jugendklubs oder Vereine sind zur Teilnahme aufgerufen. Erwachsene können den jungen Tüftlern beratend zur Seite stehen, dies muss aber in der Bewerbung erwähnt werden.

Gefragt sind kreative Projekte und innovative Ideen, die es in dieser Form noch nicht gibt. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Neben naturwissenschaftlich-technischen Konzepten können auch Vorschläge eingereicht werden, die sich mit der Bewältigung von Alltagsproblemen beschäftigen. Der Stand der Ideenentwicklung ist offen: Es muss kein fertiges Produkt eingereicht werden, auch Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie finden Berücksichtigung. Wer sich genauer über den Innovationsförderpreis informieren möchte, kann dies auf der Bildungsmesse „youlab“ am 15.02.2017 in der TURM-Erlebniscity Oranienburg tun. Die entsprechenden Informationen gibt es dort am Stand der WInTO GmbH und der IHK.

Weitere Informationen:

Seit 2013 lobt der Landkreis Oberhavel in Zusammenarbeit mit dem Mittelstandsverband Oberhavel e. V. alle zwei Jahre einen Innovationsförderpreis aus. Der Förderpreis soll Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene animieren, sich mit naturwissenschaftlichen oder technischen Fragestellungen zu beschäftigen und daraus innovative Ideen zu entwickeln, die dann in der Praxis umgesetzt werden. Bei der zweiten Vergabe des Innovationsförderpreises im Jahr 2015 wurden ein 1. und ein 2. Platz vergeben.

Die Gewinner 2015 waren die beiden Schüler Erik Sonntag und Jan-Luca Dauwe vom Hedwig-Bollhagen-Gymnasium aus Velten. Ihre Bewerbung „Experimenteller Nachweis des Einflusses der Schwerkraft auf die Diffusion und die Ermittlung einer Diffusionskonstante“ konnte die Jury überzeugen. Dieses Experiment haben die beiden Jungforscher im Rahmen des bundesweiten Ideenwettbewerbes „Aktion 42 - Schüler entwickeln ein ISS-Experiment!“ vorbereitet. Das Siegerexperiment wurde vom deutschen Astronauten Alexander Gerst im Rahmen seiner ISS-Mission durchgeführt. Erik Sonntag und Jan-Luca Dauwe gewannen leider nicht, gehörten dabei aber zu den fünf besten Bewerbern und konnten so den Start der ISS-Mission live im Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen miterleben.

Den 2. Platz belegten die Schülerinnen Astrid Salomon und Juliana Pehns vom Mosaik Gymnasium Oranienburg mit ihrer Bewerbung „Effiziente Energiegewinnung in Tunneln“. Die beiden Schülerinnen untersuchten anhand von verschiedenen Modellanlagen die Möglichkeiten zur Energiegewinnung in Auto- und U-Bahn-Tunneln. Mit ihrer Studie belegten die beiden Schülerinnen im Rahmen des Wettbewerbes „Jugend forscht“ den 3. Platz beim Landesausscheid Brandenburg.

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