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12. März 2019

Endspurt bei Bewerbung um den Innovationsförderpreis 2019

Kreative Ideen von jungen Tüftlern bis 31.03.2019 einreichen

Der Countdown für die Ausschreibung zum diesjährigen Innovationsförderpreis läuft. Noch knapp drei Wochen haben die jungen Leute Zeit zur Einreichung ihrer Projektideen. Die Bewerbungen für den mit bis zu 4.000 Euro dotierten Innovationsförderpreis Oberhavel müssen bis zum 31.03.2019 bei der WInTO GmbH mit dem Stichwort „Innovationsförderpreis“ eingegangen sein. Die Bewerbungsunterlagen sind bei der WInTO GmbH (www.wirtschaft-oberhavel.de) abrufbar.

Gefragt sind kreative Projekte und innovative Ideen, die es in dieser Form noch nicht gibt. Es muss keineswegs ein fertiges Produkt eingereicht werden, auch die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie oder einer Projektarbeit werden von der Wettbewerbsjury berücksichtigt. Selbst bereits abgeschlossene Entwicklungen und Arbeiten können eingereicht werden, sie sollten allerdings nicht älter als zwei Jahre sein.

Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Projektteams, aber auch Einrichtungen wie Jugendklubs oder Vereine sind zur Teilnahme aufgerufen. Erwachsene können den jungen Tüftlerinnen und Tüftlern beratend zur Seite stehen, dies muss aber in der Bewerbung erwähnt werden.

Bewerbungen, Anregungen und Fragen sollten gerichtet werden an:
WInTO GmbH – Wirtschafts-, Innovations- und Tourismusförderung Oberhavel GmbH
Neuendorfstraße 20 b
16761 Hennigsdorf
Telefon 03302 559–207
E-Mail: thanhaeuser(at)winto-gmbh.de
Internet: www.wirtschaft-oberhavel.de
Ansprechpartner: Dirk Thanhäuser

Weitere Informationen:

Seit 2013 lobt der Landkreis Oberhavel alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Mittelstandsverband Oberhavel e. V. einen Innovationsförderpreis aus. Er soll Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene animieren, sich mit naturwissenschaftlichen oder technischen Fragestellungen zu beschäftigen und daraus innovative Ideen zu entwickeln, die dann in der Praxis umgesetzt werden.

Bei der dritten Vergabe des Innovationsförderpreises im Jahr 2017 haben die „Sauberen Kugeln“ von Julia Nerusch, Patrick Huth und Alexander Meyer vom Puschkin-Gymnasium Hennigsdorf die Jury überzeugt. Die drei jungen Wissenschaftler hatten sich intensiv mit der Herstellung eines biologischen Waschmittels beschäftigt. Grundlage dafür war eine intensive Recherche zur Geschichte von Waschmitteln und der unterschiedlichen Waschwirkung von Saponinen und Tensiden. In wissenschaftlichen Versuchsreihen hat das Projektteam durch Freisetzung der in Efeu vorhandenen Saponine verschiedene Emulsionen aus Efeublättern hergestellt und deren Waschwirkung getestet.

Da die gewonnenen Waschmittel nur kurze Zeit haltbar sind, hat sich das Team darüber hinaus auch mit der Haltbarmachung der Waschmittel auseinandergesetzt und zwei Möglichkeiten plausibel aufgezeigt. Zum einen kann die Emulsion portioniert eingefroren werden, zum anderen besteht die Möglichkeit, diese in wasserlösliche Folie einzuschließen. Die Folie löst sich dann im Waschprozess auf.

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