Informationssammlung für Unternehmen bzgl. dem Corona-Virus

Nach dem Corona-Lockdown Mitte März hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern mittlerweile verschiedene Lockerungen beschlossen, deren Umsetzung durch die einzelnen Budesländern individuell geregelt werden.

Auf Grund der aktuell steigenden Fallzahlen werden durch die Bundesländer nun wieder enger Rahmenbedingungen durch die Umgangsverordnungen erlassen.
In Oberhavel wurde am 25.10.2020 die 7-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten, welches zu entsprechenden zusätzlichen Einschränkungen bis mindestens 04.11.2020 führt. Detailinformationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Landkreises (https://www.oberhavel.de/B%C3%BCrgerservice/Gesundheit/Aktuelles-zum-Coronavirus).

Weiter aktuelle Informationen zum Corona-Virus:

Zusätzlich informiert auch die Bundesregierung auf Ihrer Webseite (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus) über den aktuellen Stand der Entwicklungen.

Einen Überblick zu den aktuellen Informationen des Landes in Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie unter: www.corona.brandenburg.de

Hilfen für Unternehmen

Aktuell können Unternehmen, die von der Schließung durch die Umgangsverordnbung betroffen sind, entsprechende "Novemberhilfen" beantragen.

Darüber hinaus stehen allen Unternehmen die einen Umsatzausfall von mindestens 30% nachweisen können die "Überbrückungshilfen II" zur Verfügung.

Mit der Pressemitteilung vom 27.11.2020 (https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201127-stark-durch-die-Krise-dezemberhilfe-kommt.html) hat die Bundesregierung eine weitere Unterstützung der Unternehmen mit der "Dezemberhilfe" und der "Überbrückungshilfe III" in Aussicht gestellt.

Solbald die Rahmenbedingungen hierfür fest stehen, werden wir Sie weiter informieren.

Alle Unternehmenshilfen können bundeseinheitlich über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragt werden.

Im fogenden finden Sie genaueren Informationen zu den benannten Förderprogrammen und zu den weiteren Unternstützungsangeboten.

Novemberhilfen für Unternehmen

Seit dem 25.11.2020 können die in Aussicht gestellten Novemberhilfen beantragt werden. Weiter Informationen sind über die Webseite www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufbar.

Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt.

Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden.

Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

  1. Soloselbständige und Unternehmen sollen eine Abschlagszahlung in Höhe von 50 % erhalten, jedoch maximal 10.000 Euro.
  2. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
  3. Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020 (25. November 2020).
  4. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
  5. Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.

Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Eine Antragstellung für die Novemberhilfen ist bis zum 31.01.2021 möglich.

Überbrückungshilfen II für Unternehmen

Nach dem Soforthilfe-Programm des Bundes, welches durch die Investitions- und Landesbank Brandenburg (ILB) abgewickelt wurde, stehen seit Anfang Juli die "Überbrückungshilfen des Bundes" zur Verfügung.

Die Überbrückungshilfen II können für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 direkt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beantragt werden. Voraussetzung hierfür ist ein mindestens 50% Umsatzrückgang im Monat bzw. mindestens 30% durchschnittlich, im Vergleich zum Vorjahr.

Die Überbrückungshilfe können nur durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer über ein bundeseinheitliches Online-Portal beantragt werden. Die Antragsbearbeitung erfolgt in den Bewilligungsstellen der Länder.

Weitere Informationen zu den Überbrückungshilfen und zum Antragsverfahren finden Sie unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Dezemberhilfen für Unternehmen

Die Dezemberhilfe sollen lt. Pressemitteilung vom 27.11.2020 folgende Leistungen beinhalten:

  • Das Finanzvolumen der Dezemberhilfe wird sich voraussichtlich auf ca. 4,5 Milliarden Euro pro Woche der Förderung belaufen.
  • Antragsberechtigt sind direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen, indirekt betroffene und mittelbar indirekt betroffene Unternehmen entsprechend den Regelungen der Novemberhilfe.
  • Mit der Dezemberhilfe werden im Grundsatz erneut Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im Dezember 2020 gewährt. Das europäische Beihilferecht erlaubt eine Förderung von derzeit insgesamt bis zu einer Million Euro ohne konkrete Nachweise eines Schadens. Soweit es der beihilferechtliche Spielraum der betroffenen Unternehmen angesichts schon bislang gewährter Beihilfen zulässt, wird für die allermeisten Unternehmen der Zuschuss in Höhe von bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats auf dieser Grundlage gezahlt werden können. Zuschüsse zwischen einer und vier Millionen Euro nach der Bundesregelung Fixkostenhilfe wurden von Brüssel genehmigt. Die Bundesregierung wird sich zudem im Gespräch mit der Europäischen Kommission dafür einsetzen, dass die Höchstbeträge für Kleinbeihilfen und Fixkosten des Temporary Framework deutlich erhöht werden. Für Zuschüsse von über 4 Millionen Euro sind weitere Abstimmungen mit der Europäischen Kommission nötig, um eine gesonderte Genehmigung auf Basis des Schadensausgleichs des EU-Beihilferechts zu erreichen.
  • Die Antragstellung ist über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) möglich. Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen. Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.

Überbrückungshilfen III für Unternehmen (voraussichtlich ab Januar 2021)

Laut Pressemitteilung sollen die Überbrückungshilfe III folgende Unterstützungsangebote beinhalten:

  • „November- und Dezember-Fenster“ in der Überbrückungshilfe: Erweiterung des Zugangs zu den Überbrückungshilfen für die Monate November bzw. Dezember 2020 auch für Unternehmen, die im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erlitten haben und keinen Zugang zur Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe hatten. So wird weiteren Unternehmen geholfen, die von den Schließungsmaßnahmen im November und Dezember 2020 hart getroffen wurden, ohne von der November- und/oder Dezemberhilfe erfasst zu sein. Im Übrigen bleibt es bei der Zugangsschwelle von 50 Prozent Umsatzrückgang für zwei aufeinanderfolgende Monate bzw. 30 Prozent seit April 2020.
  • Erhöhung des Förderhöchstbetrags pro Monat von bisher 50.000 Euro auf 200.000 Euro und Ausweitung der Antragsberechtigung durch den Wegfall der Beschränkung auf kleine und mittlere Unternehmen. Nunmehr sind alle Unternehmen bis maximal 500 Millionen Euro Jahresumsatz in Deutschland antragsberechtigt.
  • Die Situation von Soloselbständigen wird besonders berücksichtigt. Da sie meist nur geringe Fixkosten nach dem Kostenkatalog – wie Mieten oder Leasingkosten – nachweisen können und daher von der Überbrückungshilfe bisher wenig profitierten, können sie alternativ zum Einzelnachweis der Fixkosten künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes in Ansatz bringen – die „Neustarthilfe“. So erhalten sie einen einmaligen Betrag von bis zu 5.000 Euro als Zuschuss.
  • Der Katalog erstattungsfähiger Kosten wird erweitert um bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen für Hygienemaßnahmen bis zu 20.000 Euro. Damit wird Unternehmen geholfen, die Anstrengungen unternehmen, um die Hygieneanforderungen zu erfüllen. Außerdem sind Marketing- und Werbekosten maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben im Jahre 2019 förderfähig.
  • Abschreibungen von Wirtschaftsgütern werden bis zu 50 Prozent als förderfähige Kosten anerkannt. So kann etwa ein Schausteller, der ein Karussell gekauft hat und per Kredit oder aus dem Eigenkapital finanziert hat, die Hälfte der monatlichen Abschreibung als Kosten in Ansatz bringen.
  • Die branchenspezifische Fixkostenregelung für die Reisebranche wird erweitert. Das Ausbleiben oder die Rückzahlung von Provisionen von Reisebüros bzw. vergleichbaren Margen von Reiseveranstaltern wegen Corona-bedingter Stornierungen und Absagen bleiben förderfähig. Die vorherige Begrenzung auf Pauschalreisen wird aufgehoben. Auch kurzfristige Buchungen werden berücksichtigt. Außerdem sind für die Reisewirtschaft zusätzlich zu der Förderung von Provisionen oder Margen im ersten Halbjahr 2021 auch externe sowie durch eine erhöhte Personalkostenpauschale abgebildete interne Ausfallkosten für den Zeitraum März bis Dezember 2020 förderfähig.
  • Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche können für den Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfallkosten geltend machen. Dabei sind sowohl interne als auch externe Ausfallkosten förderfähig.
  • Mit einem Sonderfonds für die Kulturbranche wollen wir unter anderem Bonuszahlungen für Kulturveranstaltungen ermöglichen und das Risiko von Veranstaltungsplanungen in der unsicheren Zeit der Pandemie abfedern. Zu den Details laufen derzeit noch die Arbeiten.
  • Soloselbständige sind künftig bis zu einem Betrag von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt (also auch ohne Einschaltung z. B. von Steuerberater*innen).

Eine Beatragung ist leider derzeit noch nicht möglich, soll dann aber ebenfalls über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen.

Ansprechpartner für Unternehmen

Neben der Wirtschaftsförderung des Landkreises steht Ihnen die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) als erste Anlaufstelle zur Verfügung.

Ab sofort bietet das Land Brandenburg Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, eine Zentrale Anlaufstelle an. Unter der Hotline 0331-73061-222 sind für Sie, wochentags zwischen 8 und 18 Uhr, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WFBB erreichbar. 

Darüber hinaus finden Sie auf der Webseite der WFBB (https://www.wfbb.de/de/Corona-Virus-Unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-Unternehmen) ein Formular, welches sie für eine konkrete Unterstützunganfrage direkt online oder als PDF ausfüllen können um Ihren Bedarf zu melden.

Auch die Investitions- und Landesbank (ILB) Brandenburg informiert auf einer Sonderseite (https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/standard.html) über die aktuellen Unterstützungsmöglichkeiten.

Aktuelle Informationen zur Entwicklung im Landkreis Oberhavel

Informationen zur aktuellen Entwicklung im Landkreis Oberhavel finden Sie unter: https://www.oberhavel.de/B%C3%BCrgerservice/Gesundheit/Aktuelles-zum-Coronavirus.

Darüberhinaus informiert die Kreisverwaltung über die Internetseite https://www.oberhavel.de/Wirtschaft/Coronavirus-Informationen-f%C3%BCr-Unternehmen ebenfalls Unternehmen aus der Region.

Förder- und Unterstützungsangebote

KfW-Corona-Hilfen: Kredite für Unternehmen

Als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler sind Sie durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten und benötigen einen Kredit?
Um Ihre Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken, können Sie jetzt einen KfW-Kredit erhalten.
Den Kredit beantragen Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse.

Auf Grund der Corona-Krise stehen folgende Angebote der KfW in angepasster Form zur Verfügung:

  • KfW-Schnellkredit für den Mittelstand (ab 10 Mitarbeiter)
  • KfW-Unternehmerkredit (länger als 5 Jahre am Markt)
  • ERP-Gründerkredit - Universell (weniger als 5 jahre am Markt)
  • Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung (ab 25 Mio. €)

Eine Übersicht zu den unterstützungsmöglichkeiten der KfW finden Sie unter: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Kurzarbeitergeld

Das Corona-Virus kann durch Lieferengpässe oder Schutzmaßnahmen bei Betrieben kurzfristig erhebliche Arbeitsausfälle verursachen. Sollten diese Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich.

Bundesregierung und Gesetzgeber werden kurzfristig Sonderregeln zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. Derzeit durchlaufen diese geplanten Maßnahmen ein beschleunigtes gesetzgeberisches Verfahren und sollen ab April wirksam werden. Aktuell handeln die Arbeitsagenturen auf Basis der bestehenden Gesetzeslage.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Arbeitsagentur (https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld).

Beantragung von Kurzarbeitergeld:

Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.

Unternehmerhotline der Bundesagentur:

Telefon: 0800 45555 20

Mikrostipendien für freiberufliche Künstler*innen

Laut Pressemitteilung des MWFK vom 12.05.2020 stehen im Mikrostipendien-Programm für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler rund 4 Millionen Euro bereit.

Freiberufliche professionelle Einzelkünstlerinnen und -künstler können einmalig 1.000 Euro bekommen, um während der Corona-Krise kleine künstlerische Projekte realisieren zu können. Voraussetzungen sind der Hauptwohnsitz im Land Brandenburg, eine Kurzbeschreibung des geplanten künstlerischen Projektes und die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse. Im Einzelfall reicht auch der Nachweis der Mitgliedschaft in einem Fach- oder Berufsverband.

Die Bewerbungen müssen in Papierform bis zum 09. Juni 2020 an das Kulturministerium geschickt werden.  Die entsprechende Richtlinie, das Antragsformular sowie weitere Informationen sind ab sofort unter hier abrufbar. Ab dem 11. Mai steht für Rückfragen zudem eine Hotline unter der Nummer 0331 – 866 4932 bereit. Sie ist montags bis freitags, 09.00 bis 12.00 sowie 13.00 bis 16.00 Uhr, erreichbar.

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz

Zur Verhinderung der Verbreitung einer übertragbaren Krankheit - wie dem Coronavirus - können die zuständigen Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte im Land Brandenburg nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) die erforderlichen notwendigen Schutzmaßnahmen treffen.

Wer einem gesetzlichen oder behördlich angeordneten beruflichen Tätigkeitsverbot auf Grund des Infektionsschutzgesetzes unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine entsprechende Entschädigung.

Zuständig für die Entschädigungszahlung ist das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG).

Weitere Hinweise (Stand: 31.03.2020) entnehmen Sie bitte den Seiten des LAVG: https://lavg.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.661750.de

Die Antragsstellung erfolgt online über das bundesweite Antragsportal www.ifsg-online.de.

Bitte beachten Sie, dass Ihnen im Hinblick auf Fragen zu sonstigen Entschädigungen und Zahlungen, die nicht unter den o. g. Anwendungsbereich des Infektionsschutzgesetzes fallen, durch das LAVG keine Auskunft erteilt werden kann.

steuerliche Erleichterungen

Das Landesfinanzministerium hat für Unternehmer steuerliche Erleichterungen und eine großzügige Bearbeitung von Vorgängen durch die Brandenburger Finanzämter zugesagt. Die IHK Potsdam hat angeregt, Steuervorauszahlungen auszusetzen. Bitte zögern Sie daher nicht, Ihr zuständiges Finanzamt im Hinblick auf notwendige Stundungen oder bei anderen direkten Fragen und vor allem kurzfristig anzusprechen.

Weiterführende Informationen unter: https://mdfe.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.662210.de

Das entsprechende Antragsformular finden Sie hier: https://mdfe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/947663

Insolvenzantragsrecht

Das BMJV hat am 16.03.2020 das Insolvenzantragsrecht für von der Corona-Epedemie betroffenen Unternehmen, vorerst bis zum 30.09.2020, ausgesetzt um die Unternehmen, die dadurch aktuell in Schieflage geraten sind, nicht weiter zu belasten.

Die genauern Informationen finden Sie hier: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/031620_Insolvenzantragspflicht.html

Thema Kredite

Auch die Bürgschaftsbanken erweitern ihre Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen. Kostenlose Anfragen für mögliche Finanzierungsvorhaben sind online möglich über die Website https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de

Hinweise zur Liquiditätssicherung

Um Liquiditätsengpässe zu überbrücken, können folgende Maßnahmen betrachtet werden:

Analyse der Ausgaben

  • Können anstehende Ausgaben verschoben werden?
  • Welche Dauerbelastungen können verhandelt werden (z.B. Kreditzahlungen)?
  • Vereinbarung längerer Zahlungsziele

Offene Forderungen

  • Forderungsmanagement (Ausgangsrechnungen prüfen)
  • Factoring (Verkauf von Forderungen)

Liquiditätshilfedarlehen

Weitere Fördermaßnahmen werden aktuell erarbeitet.

Weitere Möglichkeiten

  • Sale-and-Lease-Back
  • Verkauf von Ausstattung
  • Gewinnung weiterer Einlagen und/ oder Kapitalgeber

Förderung von HomeOffice-Lösungen

Laut Informationen des Bundesverbandes Mittelständige Wirtschaft (BVMW) ist über die go-digital-Förderung des BMWI derzeit auch eine Unterstützung bei der technischen Einrichtung von HomeOffice-Lösungen möglich.

Hier der entsprechende Link: https://www.bvmw.de/news/5464/go-digital-foerderung-von-homeoffice/

Sowie die Pressemitteilung des BMWI: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200320-altmaier-wir-helfen-unternehmen-dabei-arbeitsfaehig-zu-bleiben.html

Bisher konnten diesbezüglich noch keinen genaueren Informationen auf der Webseite "go-digital"(http://www.bmwi-go-digital.de/) gefunden werden.

Wir bleiben für Sie an dem Thema dran.

vertragliche Streitigkeiten

Sollte es aufgrund der Krise zu Streitigkeiten um Verträge, Lieferengpässe oder Aufträge mit Zuliefern und Kunden kommen, bitte gehen Sie nett miteinander um. Begleitend steht Ihnen die IHK Potsdam zu Seite: www.ihk-potsdam.de/ihk-service-und-beratung/mediatoren/mediationsstelle-bei-der-ihk-potsdam-4054088  Bei akuten Fragen steht Ihnen bei der IHK Potsdam auch ein Notfall-Team zur Verfügung unter der Hotline (8 bis 17 Uhr) 0331/2786-115 oder per E-Mail an: corona(at)ihk-potsdam.de 

Weitere Informationen zum Thema

Hotline des MWAE

Den telefonischen Infoservice des MWAE erreichen Sie unter den Nummern:

0331 866 1887
0331 866 1888
0331 866 1889

Hotline der IHK Potsdam

Bei akuten Fragen steht Ihnen in der IHK Potsdam zudem ab sofort auch ein eigens Notfall-Team der verschiedenen Themenbereiche von A wie Ausbildung bis Z wie Zoll zur Verfügung, die versuchen werden, Ihnen weiterzuhelfen. Die Hotline erreichen Sie per Mail unter corona@ihk-potsdam.de oder telefonisch von 8-17 Uhr unter 0331/2786-115.

Darüber hinaus bietet die IHK Potsdam Mitgliedsunternehmen in der aktuellen Situation in Schwierigkeiten geraten sind die Stundung der Mitgliedbeiträge an.

Weitere Infomationen dazu erhalten Sie auf der Sonderseite der IHK (https://www.ihk-potsdam.de/servicemarken/presse/pressemitteilungen/pms-2020/neuer-inhalt200313-corona-ueberblick-4728326) oder über die oben benannte Hotline.

Informationen für touristische Unternehmen

Auf der Webseite des Tourismusnetzwerkes Brandenburg (https://www.tourismusnetzwerk-brandenburg.de/corona/) finden entsprechende aktuelle Informationen in Zusammenhang mit der Corona-Kirse.

Darüber hinaus bietet das Netzwerk über die Plattform www.brandenburghelfen.de Unternehmen die Möglichkeit entsprechende Gutschein zu verkaufen um so auch in der aktuellen Situation Einnahmen zu erzielen.

Informationen von Behörden und Institutionen

Informationen des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI)

Hier finden Sie einen Überblick über:

  • Maßnahmen des Bundeswirtschaftsministeriums
  • Wichtige Informationsangebote
  • Häufige Fragen und Antworten

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html

Informationen des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMWI)

Hier finden Sie Informationen zu:

  • vereinfachter Zugang zu Grundsicherung
  • passgenauer Kinderzuschlag
  • Zuverdienst bei Kurzarbeit
  • Ausweitung der Hochstdauer für geringfügig Beschäftigte in der Landwirtschaft
  • Leichtere Weiterbeschäftigung bei Renteneintritt
  • Lohnersatz bei Kinderbetreuung

Weitere Informationen finden Sie auf der Sonderseite des BMAS: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/informationen-corona.html

Informationen des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK)

Zu folgenden Themen finden Sie hier Informationen:

  • Allgemeine Informationen
  • Kurzarbeit, Kredite und andere Hilfen
  • Geschäftsbetrieb
  •  Reisen und Veranstaltungen
  •  IHK-Prüfungen

https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus/faq-19594

Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) Brandenburg

Zu folgenden Themen finden sie hier Informationen:

  • Maßnahmen des MWAE
  • Anlaufstellen
  • Arbeitgeber-/Arbeitnehmerinformationen im Zusammenhang mit den Kita- und Schulschließungen
  • Aktuelle Sonderregeleungen

https://mwae.brandenburg.de/de/bb1.c.661351.de

weitere Hotlines

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus

(Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc.):

Telefon: 030 346465100

Montag – Donnerstag: 8:00 bis 18:00 Uhr

Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr

Hotlines des Bundeswirtschaftsministeriums

für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:

Telefon: 0 30 18615 1515

Montag – Freitag: 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Hotline zu Fördermaßnahmen:

Förderhotline: 03018615 8000

Montag - Donnerstag: 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Hotline BAFA

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen:

BAFA-Hotline: 06196 908-1444

E-Mail: schutzausruestung(at)bafa.bund.de 


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